Magic Mountains

2017 verändern sich Bildtechnik und Bildaussage. Die Landschaftsbilder werden mit aktuellen Lebens-, Kultur- und Erfahrungswelten erweitert. In der Verknüpfung von Collage, Frottage, Zeichnung und Malerei verschmelzen Realitätssplitter aus der medialen Bilderflut, topografische Ansichten, Natur- und Zivilisationsfragmente zu einem kleinteiligen halbtransparenten Bilddickicht. Man muss es visuell durchwandern, um am oberen Ende der Bildfläche die Bergwelt als idealisierter Gegenpol, als Sehnsuchtspanorama zu erreichen.

>> Magic mountains #breaking news
Die globalen Katastrophen-Szenarien, medial vermittelt durch Eilmeldungen, Schlagzeilen, latest news, bestimmen die „Magic mountains #breaking news“ seit 2020. Die Landschaft nimmt dabei mehr und mehr dystopische Züge an. Die Utopie einer hoffnungsspendenden Bergwelt gerät ins Wanken. Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen, den Permafrost schwinden und Felsmassive stürzen.